Der Prager Rattler

10913488_706384176145579_336318131_nist eine alte Hunderasse aus der Tschechischen Republik, dem damaligen Königreich Böhmen. Die heutige tschechische Nationalrasse wurde ursprünglich am Hofe böhmischer Könige und Fürsten gehalten. Es wird davon ausgegangen, dass er damals die tschechische Unabhängigkeit und Souveränität repräsentierte. Als Geschenk gelang er nach und nach an die Höfe europäischer Herrscher. Später breitete er sich auch im einfachen Volk aus. Hier wurde er als Arbeitshund eingesetzt, wobei es seine Aufgabe war, Hof und Stall von Ratten zu befreien – daher der Name Rattler. Mit der Zeit geriet der kleine Hund jedoch in Vergessenheit. Nur dank engagierter Hundeliebhaber kam es nie zum vollständigen Verschwinden der Rasse. Es waren vor allem Theodor Rotter und Otakar Karlik, die sich mit Hingabe dafür einsetzten, den kleinen Krysarik zu erhalten. So begannen sie um 1930 mit den noch vorhandenen Exemplaren zu züchten. Ein erfolgreicher Wiederaufbau der Rasse gelang schließlich erst 1980 durch Dipl. Ing. Findejs. Heute erfreut sich der Prager Rattler wieder großer Beliebtheit und das internationale Interesse nimmt stetig zu. Der Prager Rattler (tschechisch: Prazsky Krysarik) ist eine Hunderasse vom Pinschertyp und zeichnet sich durch einen ausgeglichenen Charakter aus. Er ist aufmerksam und stets konzentriert, gleichzeitig temperamentvoll und spielfreudig. Der charmante, kleine Hund ist umgänglich und kann gut erzogen werden. Seinem Herrchen und anderen Vertrauten gegenüber ist er zutraulich und treu. Fremden begegnet er zunächst mit Misstrauen und Zurückhaltung. (Für die Angaben übernehme ich keine Gewähr.)

Erstellt am 29.12.2014
Letztes Update am 20.01.2015